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Sake-Typen einfach erklärt


Die Welt des Sake ist reich an japanischen Namen, aber die Hauptkategorien lassen sich einfach erklären.

Junmai bedeutet, dass der Sake nur aus Reis, Wasser, Koji und Hefe hergestellt wird, ohne Zusatz von Alkohol. Es ist oft ein gastronomischer Stil, mit mehr Körper, Umami und Präsenz am Gaumen. Es ist eine sehr interessante Wahl für den Tisch, auch wegen seiner Vielseitigkeit bei der Serviertemperatur.

Ginjo und Junmai Ginjo bezeichnen raffiniertere und aromatischere Sake, die mit stärker poliertem Reis und kontrollierteren Fermentationen hergestellt werden. Sie sind oft frisch, elegant, blumig oder fruchtig. Hervorragend geeignet für Aperitifs, Fisch, Sushi und delikate Gerichte, aber oft auch ausgezeichnet zu frittierten Speisen.

Daiginjo und Junmai Daiginjo stellen noch raffiniertere Stile dar. Es sind Sake von großer Präzision, oft sehr elegant, mit feinen Düften und einer seidigen Textur. Perfekt für diejenigen, die einen Premium-Sake suchen, der mit Bedacht verkostet werden sollte.

Honjozo ist ein Sake, dem eine kleine Menge Alkohol zugesetzt wird, nicht um ihn stärker zu machen, sondern um das Profil zu erleichtern und Aromen sowie Trinkbarkeit zu verbessern. Er kann sowohl kühl als auch leicht warm sehr angenehm sein.

Kimoto und Yamahai sind traditionelle Herstellungsmethoden. Sake, der mit diesen Methoden hergestellt wird, neigt zu mehr Tiefe, Säure, Struktur und Komplexität. Sie sind ideal für reichhaltigere kulinarische Kombinationen.

Nigori ist ein nicht vollständig gefilterter Sake mit einem trüben oder milchigen Aussehen. Er kann weich, cremig, manchmal leicht süß sein. Er ist interessant zu würzigen Gerichten, delikaten Desserts oder informellen Anlässen.

Sparkling ist ein schäumender Sake, der für ein frisches, lebendiges und unmittelbares Trinkerlebnis konzipiert wurde. Er kann mit verschiedenen Methoden hergestellt werden, manchmal mit natürlicher Nachgärung in der Flasche. Je nach Stil kann er trocken, weich, leicht süß oder aromatisch sein. Er ist ideal als Aperitif, zu leichten Gerichten, delikaten frittierten Speisen, Fusion-Küche oder Desserts.

Wichtig ist, diese Kategorien nicht als Qualitätsstufen, sondern als Stilhinweise zu lesen. Jede Typologie erzählt eine andere Art, Sake zu interpretieren und kann ihren idealen Moment am Tisch finden.

Der richtige Sake ist der, der zum Gericht, zum Anlass und zu Ihrem persönlichen Geschmack passt.

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